Deutsche Einwanderer in Brasilien.

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Deutsche Einwanderer in Brasilien.

Beitragvon -sd- » 18.11.2007, 23:57

Datenbank 'Deutsche Einwanderer in Brasilien': http://www.ingers.org.br/

Das brasilianische 'Instituto Genealógico do Rio Grande do Sul' verwaltet in einer Datenbank
in Porto Alegre über 70.000 Einträge von Taufen, Konfirmationen, Eheschließungen und Sterbefällen.
Diese Einträge wurden den Kirchenbüchern der evangelischen Gemeinden entnommen,
beginnend mit dem Jahr 1824, als die ersten deutschen Einwanderer nach Brasilien kamen.
Die Mehrzahl von ihnen kam aus Rheinland-Pfalz, speziell aus dem Hunsrück, u.a. aus den Orten
Leisel, Meckenbach, Nohfelden, Oberbrombach, Rinzenberg, Sötern, Traunen, Rhaunen, Raversbeuren,
Alt-Simmern, Wolfersweiler. Sie ließen sich im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul nieder,
im Tal der Flüsse Rio dos Sinos und Rio Paranhana.

Die Register beginnen 1824 und enden etwa 1998. Sie wurden buchstabengetreu aus der deutschen Schrift
übernommen und ins Portugiesische übersetzt. Eine Diskette mit einer Liste der Familiennamen liegt in der
Bibliothek der Genealogischen Gesellschaft Hamburg vor und kann dort am Computer eingesehen werden.
Die Liste enthält auch eine Reihe von Familiennamen nicht-deutscher Volksgruppen. Diese ergeben sich aus
Verehelichungen zwischen den Volksgruppen und der Nennung von Tauf- und Brautzeugen der Deutschen
und ihrer Nachkommen.

Für eine einfache Nachforschung in Portugiesisch berechnet das 'Instituto Genealógico do Rio Grande do Sul'
1,75 Euro pro Register (Tauf-, Konfirmations-, Heirats- oder Sterberegister). Im Falle von Übersetzungen
in eine andere Sprache - beispielsweise Deutsch oder Englisch - kommen weitere 1,75 Euro hinzu, also
3,50 Euro pro Register, und zwar unabhängig vom Umfang des Registers oder des zu übersetzenden Textes.

Schriftliche Anfragen können - auch in Deutsch - gerichtet werden

An das
Instituto Genealógico do Rio Grande do Sul,
Caixa Postal 1500,
CEP 90001-970 Porto Alegre, RS, Brasilien


oder per E-Mail an: ingers@terra.com.br



Mit Wissen und Einverständnis Herrn von Randows hier wiedergegeben.

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Quelle:
Zeitschrift für Niederdeutsche Familienkunde (ZNF), Heft Nr. 3 / 2003.
Verfasser des Artikels: Olof von Randow (OvR).

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